Dominierte der VfL Rüdesheim in Gruppe 1 der Vorrunde zur Hallenkreismeisterschaft, so haben sich unsere D-Junioren am Samstagnachmittag mit einer starken fußballerischen Leistung in Vorrundengruppe in Stromberg ungeschlagen durchgesetzt. Trotz der ungewohnten - wenn auch vereinfachten Futsalregeln konnte sich die Mannschaft mit Michael Höft und Klaus Blaum schnell auf das zügige dirkete Spiel mit einem Größe-3-Futsalball einstellen und gegen Winzenheim, Langenlonsheim, Degenia, die JSG Soonwlad sowie den TSV Hargesheim gewinnen. Ohne die Reeln für Timeout, kummulierte Fouls und die Begrenzung des Ein-Kontakt-Spiels für den Torwart, setzte sich die technische und läuferische Stärke des SV-Teams ein ums andere Mal durch, obwohl insbesondere Landesligist Langenlonsheim und auch die quirligen Stromberger Buben unsere Hintermannschaft vor Probleme stellten. Doch auf Max Kretzschmar im Tor war verlaß. In der ersten Partie des Nachmittags ging es gegen den TuS Winzenheim; eine robuste Mannschaft, der man allerdings die mangelnde Spielpraxis in der Halle anmerkte. Zu oft wurde die 4-Sekunden-Frist bei Einkicks oder Abwürfen des Torwarts überschritten und unsere Jungs kamen immer wieder in der gegnerischen Hälfte in Ballbesitz, wo sie dann die offenen Räume geschickt zu nutzen wussten. Nach 12 Minuten stand dann ein 1:5 zu Buche. Im zweiten Spiel ging es dann gegen den Landesligisten Langenonheim/Guldental. Die Mannschaft war gut auf die Spieleröffnung unseres Team eingestellt und erzwang mit ihren schnellen aggressiven Spitzen immer wieder Ballverluste. Doch Filip Höft, Immanuel Blaum, Luis Becker oder Niki Secker konnten regelmäßig vor dem Torabschluss noch stören – und wenn nicht, dann war „Kretsche“ ein sicherer Rückhalt. In der Offensive lief in dieser Partie nicht viel zusammen, Elias Pfenning erlief sich im Eins-gegen-Eins immer wieder Freiräume, seine Schüsse auf die kleinen Tore wurden aber vom gegnerischen Torwart gut gehalten. Es dauerte fast sechs Minuten bis es ihm einmal gelang, über Außen durchzuziehen und mit einem harten Diagonalpass durch den Strafraum auf den heranrauschenden Niki Secker das entscheidende 1:0 herauszuspielen. In der dritten Partie suchte der TSV Degenia sein Heil in der Defensive, stand sehr tief und versuchte, Schüsse auf Tor zu verhindern. In der Offensive fehlte uns in den Anfangsminuten auch etwas Glück: Elias, Henne Schneberger oder Jonas Götz konnten ihre Chancen nicht nutzen. Ein Fernschuss von Luis brachte das erlösende 1:0, Elias legte nach und nachdem Jonas den Ball kurz vor Schluss zwar über die Linie bugsierte, aber dies für den Schiedsrichter nicht ersichtlich war, schloss erneut Luis mit einem weiteren Fernschuss zu 3:0 ab. Im vierten Spiel mussten die SV-Jungs erstmals einem Rückstand nachlaufen. Nach einem Missverständnis an der Mittellinie konnte sich ein sehr starker Stromberger Spieler den Ball schnapen und im Strafraum überlegt zum Tor einschieben. Doch die Mannschaft ließ sich nicht entmutigen und legte eine Schippe drauf. Elias gelang der Ausgleich, kurz darauf folgte die Führung und auch Jonas kam mit einer ganz starken Leistung zu seinem verdienten Tor, bevor Niki mit einem überlegten Spitzkick in den Winkel den 4:1-Endstand herstellte. In der abschließenden Partie gegen den zweiten Landesligisten aus Hargesheim ging es eigentlcih um nichts mehr, aber unsere Jungs waren unveränder Torhungrig. Die in der Defensive etwas schwerfäligen Hargesheimer wussten nicht, wo ihnen der Kopf stand, so schnell machten unsere Kicker das Spiel. Folgerichtig stand es schon nach sechs Minuten 3:0. Danach fingen sich die Landesligakicker ein wenig, aber ein wieteres Tor konnten sie auch nicht verhindern. Damit zieht der SV Winterbach als Gruppensieger mit 17:2 Toren in die Zwischenrunde ein. Fußballerisch eine starke Leistung des SV-Nachwuchses an diesem Nachmittag, was auch Stützpunkttrainer Jean Iyabi beobachtete. Auch die jungen Schiedsrichter machten ihre Sache gut. Einzig, dass sie den Torwart beim Verlassen des Strafraums - auch zum Einkicken von der Seite zurückpfiffen, sorgte zu Beginn für etwas Verwirrung.