Liebe Fans des SV Winterbach,

 

am Mittwoch bestreiten wir um 19 Uhr das Rückspiel der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga 2015. Wenn wir ein drittes Spiel erzwingen wollen, müssen wir ein paar Schippen drauflegen, sonst ist die Bär geschält!

90 Minuten Leidenschaft und Kampfwillen sind notwendig, um die absolut unnötige Niederlage in Kirschweiler wettzumachen. Denn auch in Kirschweiler wenn wir gut anfingen, genügen 20 Minuten nicht, um die Bezirksliga zu erreichen. Der Gegner spielte uns eigentlich in die Karten, stand mit Michael Kullmann als Libero sehr tief und versuchte, seine schnellen Spitzen einzusetzen. Doch die erste Gelegenheit ermöglichten wir Kirschweiler nach einem unnötigen Foul am 16er. Danach bekamen wir die Partie in den Griff und überspielten die Abwehrreihe mit schnellen Kombinationen ein ums andere Mal. So fiel auch das 1:0 nach einem langen Ball von Tim Augustin über die Abwehrkette auf Bene Bernd, der aufs Tor zulief und dann auf Jochen querlegte. Wir setzten nach, doch waren wir - wie schon so oft in dieser Saison - viel zu nachlässig vor dem Tor. So brachte Bene den Ball zum 2:0 nach 15 Minuten erst nach einigem Gestocher im Netz unter. Danach hatte er eine weitere Eins-gegen-Eins-SItuation, die er aber vertändelte.

In dieser Phase schien nur die Höhe des Sieges eine Farge zu sein, doch Kirschweiler zeichnet große Nehmerqualitäten aus, sie geben sich nicht auf, wenn sie nur eine kleine Chance spüren. Der Anschlusstreffer wurde so zu einer Initialzündung. So klärten wir einen Freistoß aus dem Halbfeld Mitten vor unser Tor und Christopher Meelis versenkte eine Bogenlampe aus 20 Metern zum Anschlusstreffer. Doch auch danach hatten wir noch zwei klare Chancen, das Ergebnis höher zu schrauben. Zur Pause hätten wir mindestens mit 3 oder 4:1 führen müssen. Doch uns fehlte die Spannung und notwendige Aggresivität.

Das wurde direkt nach der Pause deutlich: Kirschweiler wechselte und stellte um. So erzwang Dominique Novell einen Fehlpass von Marcel im Spielaufbau, zog mit dem Ball davon und legte auf Jan Schmidt quer, der den umjubelten Ausgleich schoss. Auch der Siegtreffer entstand aus einer eigenen Aktion. Ein Freistoß Jochen Schäfers sprang Daniel Schneider vor die Füße und setzte Benjamin Leonhard ein, der zum 3:2-Siegtreffer einschob.

Auch wenn Kirschweiler nun eine gute Ausgangsposition hat, ist nichts verloren. Bastian Kessel kehrt zurück in den Kader und wird für zusätzliche Belebung auf der Außenbahn sorgen. Wir haben weiter die Chance das Tor zur Bezirksliga aufzustoßen, und das wollen wir packen.