Bretzenheim. Die C-Juniorinnen der MSG Waldböckelheim/Winterbach haben sich in einem kampfbetonten Endspiel auf dem Bretzenheimer Kunstrasen mit 2:0 gegen den Meister Wormatia Worms durchgesetzt. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gingen die Mädchen der SG nach 17 Minuten durch ein Tor von Luisa Herrmann in Führung. Danach geriet Wormatia stärker unter Druck und die Waldböckelheimer Mädels kamen mehrfach gefährlich vors Tor der guten Torfrau Laura Härtel, doch erst in Minute 28 konnte Antonia Bachmann nach einem Dribbling in den Strafraum den Ball aus dem Getümmel ins lange Eck spitzeln. Wormatia agierte infolge einfallslos, während die Mädchen Daniela Spindlers bis zur Pause etwas zurückfuhren. Nach dem Seitenwechsel kam Womatia mit neuem Elan aus der Kabine und setzte die MSG-Mädels gleich unter Druck. Durch Umstellungen im Sturm übernahmen sie die Spielkontrolle und drängten nach vorn.  Das Spiel wurde von beiden Seiten nickeliger, und man merkte den Waldböckelheimer Mädchen den Kräfteverschleiß mit zunehmender Spieldauer an.

Entlastungsangriffe fanden kaum noch statt und die Bälle wurden zu schnell verloren. Wormatia konnte aus seinen zunehmenden Spielanteilen aber kein Kapital schlagen. Zwei Fernschüsse entschärfte Torfrau Leonie Haas und zweimal ging der Ball an die Querlatte. Kurz vor Schluss vergab Luisa Herrmann einen Konter und auch die unermüdliche Selina Haas scheiterte mit einem Fernschuss an der Querlatte. Schlussendlich siegten die Kombinierten aus Waldböckelheim und Winterbach mit einer Willensleistung und streckten den Pokal nach 73 Spielminuten verdienter Maßen in die Höhe.

Für Waldböckelheimers Jugendleiter Jens Lehnhoff ein toller Erfolg für die Mädchenmannschaft: „Es war ein toller Pokalfight und im ersten Jahr den Pokal zu holen, ist etwas Besonderes.“

Im Kader des Pokalsiegers von MSG-Trainerin Daniela Spindlers waren: Leonie Haas, Emma Bohr, Selina Haas, Franziska Moog, Luisa Herrmann, Lara Kutler, Clara Hexamer, Darleen Walloch, Spielführerin Lara Wohlleben, Antonia Bachmann, Celina Blatter, Mandy Rumeney, Ayleen Blatter, Seline Dorfey und Anna Zimmermann.