Nach sieben Punkten aus den jüngsten drei Partien haben sich die Volleyballfrauen des SV Winterbach von Platz sieben auf den fünften Tabellenplatz in der Volleyball-Bezirksklasse Rheinhessen verbessert. Punktgleich mit dem SV Spabrücken 2 (Platz 4) liegen die von Hartmut Kessel trainierten Frauen im Mittelfeld, wobei die direkten Konkurrenten Monzingen (9 Punkte) und Mainz-Gonsenheim IV (8 Punkte) dicht folgen. Von den beiden nominellen Abstiegsplätzen sind die Winterbacher Frauen mindestens neun Punkte weg. Nun geht es am kommenden Samstag, 13. Dezember, nach Gonsenheim, wo es darum geht Platz fünf zu behaupten - mit einem 3-Satz-Sieg möglicherweise sogar auf Platz vier vorzurücken. Nachdem Hartmut Kessel die Position der Steller seit der Partie gegen Undenheim umgestellt hat, hat sich die Mannschaft deutlich gefangen und spielerisch zugelegt. Auch wenn es beim Tabellendritten in Undenheim noch nicht zu einem Sieg reichte, zeigten die Winterbacher Mädels nach einem verschlafenen Start mit 1:10 Punkten in insgesamt fünf Sätzen eine der besten Leistungen seit Langem. 102:98 Punkte zeigen, dass unsere Damen wirklich nah an einem Auswärtssieg waren. Die Sätze verliefen nach dem schwachen Start mit einem noch einmal engen 25:21 im ersten Satz; einem deutlichen 15:25 im zweiten Satz. Der dritte Satz ging zwar mit 25:16 verloren, aber im vierten Satz kämpften sich die Frauen heran und siegten mit 22:25. Einzig im entscheidenden letzten Satz fehlte - wie so oft in der Vergangeheit im allesentscheidenden fünften Satz - die letzte Konsequenz (15:11). Dennoch ein schöner Punktgewinn. Gefestigt wurde diese Leistung mit zwei klaren Siegen im darauffolgenden Heimspiel gegen Monzingen (3:1-Sätze) und ein 3:0 gegen den Tabellenvorletzten aus Schornsheim. Die Mannschaft profitierte gegen Monzingen vom Umbruch im gegnerischen Team. Dort stimmt oft die Zuordnung nicht, beispielhaft sei die Einwechslung des Libero in der Mitte des ersten Satzes genannt. Doch da kein Libero auf dem Spielbericht stand, gab es einen Punkt für Winterbach und Aufschlagwechsel. So kamen die Winterbacher Mädels nach fünf Punkten Rückstand Zug um Zug wieder heran und man hatte im Endspurt die bessere Konzentration, so dass ein 25:20 Sieg gelang. In Satz zwei ein ähnliches Bild Monzingen startete besser, profitierte von unnötigen Fehlern und setzte sich bis 8 Punkte leicht ab, doch dan brachen die Gäste wiederum ein. Mit einer konzentrierten Leistung, guten Aufschlägen und gezielten Schmetterschlägen und Lobs kam ein 25:16 zustande. Doch im Gefühldes sicheren Sieges verschliefen die Frauen Satz drei, versäumten es beim Stand von 3:10 den Schalter wieder umzulegen. So konnte Monzingen eigentlich unnötig mit 15:25 Satz drei für sich entscheiden. Im vierten Satz war dann die Unsicherheit vergangener Tage spürbar, den Sieg vor Augen fehlte in vielen Aktionen der Mut zum Risiko, dennoch langte es zum knappen, aber doch nicht wirklich gefährdeten 25:22-Sieg. Es zeigte sich aber wie wichtig die Umstellung der Stellerpositionen war, sowohl Michelle Gräff als auch Franzi Huber zeigten auf dieser Position konstante Leistungen, was die Abschlüsse durch die Angriffsspielerinnen erleichterte. Spiel zwei gegen Schornsheim war dann kein wirklicher Maßstab für die Mannschaft. Hartmut Kessel wechselte auf der Stellerposition, stellte Franzi Huber auf eine Angriffsposition und gab auch Miriam Spiegel nach einem schnellen 16:3 in nicht ganz zehn Minuten viel Spielzeit. Schlussendlich siegten die Winterbacher Frauen deutlich und nie gefährdet mit 25:10, 25:20 und 25:16 ohne große Anstrengung.